Fahrrad fahren mit Baby: nützliche Tipps

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Fahrrad fahren mit Baby ist in manchen Lebenslangen unumgänglich, zum Beispiel wenn Sie keine Betreuung haben und dringende Besorgungen anstehen, die Sie nur mit dem Rad erledigen können. Eine Radtour mit Baby kann aber auch richtig Spaß machen! Vorab sollten Sie jedoch einiges beachten. Zum einen muss beim Fahrrad fahren mit Baby die Sicherheit gewährleistet sein, zum anderen ist die Situation für viele Babys sehr stressig und mit Angst verbunden.

Damit das Vorhaben für Eltern und Kind so sicher und angenehm wie möglich wird, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Tipps und Tricks vor.

Ab wann man mit einem Baby Fahrrad fahren kann

Vorweg die rechtliche Situation: Der Gesetzgeber hat keinerlei Einschränkungen erlassen, ab wann Fahrrad mit Baby fahren erlaubt ist. Trotzdem sollten Eltern nicht zu früh loslegen. Die Wirbelsäule eines Babys ist noch sehr empfindlich für Erschütterungen. Aus diesem Grund sollte auch die Federung möglichst gut sein. Die neuen Einflüsse können schnell zu einer Reizüberflutung und Angst führen, je jünger das Baby ist. Im Zweifelsfall sollten Eltern sich vorsichtig an das Radfahren mit Baby herantasten und, sollte das Kind negativ darauf reagieren, mit einem weiteren Versuch lieber noch etwas warten. Negative Erlebnisse prägen sich sonst schnell ein und führen immer wieder zu einer tränenreichen Odyssee beim Radfahren.

Die beiden Hauptmöglichkeiten, wenn Sie beim Baby Transport Fahrrad fahren wollen, sind der Kindersitz für den Gepäckträger sowie ein Fahrradanhänger. Beide haben Vor- und Nachteile. Etwas Übung erfordern beide Alternativen, denn durch die ungewohnte Schwerpunktverlagerung kann das Radfahren sich anfangs unsicher und kippelig anfühlen.

Wie kann ich mein Baby sichern

Für den Kindersitz muss das Baby bereits den Kopf aufrecht halten und eigenständig sitzen können. Zudem muss es unbedingt einen Fahrradhelm tragen und sicher angeschnallt werden. Es darf nicht aus dem Kindersitz fallen können und sollte keine Möglichkeit haben, die Gurte selbständig zu öffnen. Der Vorteil an dieser Variante ist, dass sie günstig und platzsparend ist. Das Kind ist außerdem näher beim Elternteil. Sollte es zu einem Sturz kommen, ist allerdings auch die Verletzungsgefahr für das Baby hoch.

Demgegenüber wird für den Baby Transport Fahrrad fahren mit Anhänger immer beliebter. Die Anhänger für Babys und Kinder sind zwar deutlich kostenintensiver und nehmen mehr Platz weg. dafür bieten sie für das Kind deutlich mehr Platz und Komfort. Es ist besser gepolstert und kann ebenfalls in einer Schale angeschnallt werden. Ein Sturz kann auch zu Verletzungen führen, allerdings ist die Gefahr für das Kind geringer. Auch praktisch ist, dass Anhänger einen Regen- und Sonnenschutz bieten.

Tipps beim Radfahren mit Baby

Die erste Tour sollte nur kurze Zeit dauern und bestenfalls an einem Tag stattfinden, an dem es dem Baby sehr gut geht (es also nicht beispielsweise ohnehin Bauchschmerzen hat oder kränkelt).
Wenn es losgeht, sollte nicht zu schnell gefahren werden, denn das verstärkt die Erschütterungen. Auch auf Schlaglöcher und Co. sollte beim Radfahren mit Baby besonders geachtet werden.
Schotterwege und schlecht ausgebaute Straßen sollten gemieden werden. Sollte doch mal ein Hindernis im Weg sein, z.B. ein Bordstein, sollte geschoben werden.

Vorausschauendes Fahren beugt scharfem Bremsen, zu stürmisch gefahrenen Kurven oder gefährlichen Ausweichmanövern vor.

Ein weiterer Trick gegen Erschütterungen sind nicht ganz so prall aufgepumpte Reifen. Ein niedrigerer Reifendruck ist zwar für den Radfahrer etwas anstrengender, für das Baby aber umso komfortabler.

In einem Fahrradanhänger sollte es dem Baby gemütlich gemacht werden; auch langweilig sollte es nicht sein. Die Lieblings-Kuscheldecke, ein Stofftier oder weiches Spielzeug lenken das Baby ab und geben ihm ein Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit.

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