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Willkommen bei RadFamilie!

Vor allem Frühling und Sommer laden zu Radtouren mit der ganzen Familie ein. Auch kleinere Besorgungen im Alltag lassen sich bei schönem Wetter wunderbar mit dem Fahrrad erledigen. Doch was, wenn die Kinder noch nicht groß genug sind, um selbst zu fahren? Oder wenn Sie noch nicht genügend Ausdauer für einen größeren Ausflug haben?

Dann sind Fahrradanhänger für Kinder für Eltern mehr als praktisch. Im Fahrradanhänger Test erfahren Sie, welche Modelle sich wann und für wen am besten eignen und welche in Tests besonders gut abschnitten.

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Qeridoo Sportrex 1 Deluxe
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Thule Coaster XT
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XLC 20 Zoll Mono
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Qeridoo Sportrex 2
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RANK 4 5 4 4
MARKE
MARKE Qeridoo Thule XLC Qeridoo
Artikelgewicht
Artikelgewicht 24 kg 12 kg 13,8 kg 16,5 kg
Verpackungsabmessungen
Verpackungsabmessungen 112 x 59 x 37 cm 94 x 77 x 28 cm 100 x 71 x 30 cm 102 x 33 x 65 cm
Farbe
Farbe Anthrazit Türkis Gelb Türkis
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Fahrradanhänger Test & Vergleich 2020

Fahrradanhänger Test & Vergleich

Top 5 Kinderfahrradanhänger

Eine gute Orientierung bieten aktuelle Tests und Vergleiche für Fahrradanhänger. 2020 bietet einen solchen Test unter anderem die renommierte Zeitschrift „stern“. Dort wurden 11 der besten Modelle ausfindig gemacht und in puncto Sicherheit und Komfort bewertet. Faktoren wie Zubehör, Belastbarkeit, Federung, Sicherheitsgurt und Bremse flossen ebenfalls mit in die Bewertung ein.

Qeridoo Sportrex 1 Deluxe
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Testsieger im Fahrradanhänger-Test 2020 ist der Homcom 2 in 1 Kinder- Fahrradanhänger + Jogger. Laut Testergebnis ist dieser Kinderfahrradanhänger mit allem ausgestattet, was für einen guten und sicheren Fahrradanhänger für Kinder empfohlen wird und wünschenswert ist.

Eine gute Federung sorgt beispielsweise auch auf unebenen Wegen für einen hohen Komfort – sowohl für das Kind im Anhänger als auch für den radfahrenden Elternteil. Das um 360 °drehbare Vorderrad sorgt für Flexibilität und macht den Anhänger auch als Jogger zum praktischen Begleiter.

Große 20-Zoll-Reifen, zwei Feststellbremsen und ein sicherer 5-Punkt-Gurt mit Sicherheitsverschluss (vom Kind nicht allein öffenbar) sind ebenfalls ein großer Pluspunkt. Regenschutz, Fliegenschutz runden den Komfort für bis zu 2 Kinder ab. Die Preise variieren je nach Anbieter, sind jedoch für dieses Modell vergleichsweise günstig. Und das, obwohl der Homcom Fahrradanhänger für Kinder sogar mit höherpreisigen Marken-Modellen wie dem vergleichbaren Qeridoo Sportrex 1 Deluxe mithalten kann.

Thule Coaster XT
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Den zweiten Platz mit Stern Fahrradanhänger-Test 2020 belegt der Thule Coaster XT. Besonders hervorzuheben ist, dass das Modell selbst nur ein Eigengewicht von 12 kg hat, aber mit bis zu 45 kg belastbar ist. Das Fliegengewicht ist außerdem schnell zum Buggy umbaubar, also ebenfalls ein 2-in-1-Modell.

Eine zusätzliche Federung fehlt leider, doch das große 20-Zoll-Rad nimmt gröberen Erschütterungen dennoch weitestgehend den Wind aus den Segeln. Auch für weiteren Komfort und natürlich die Sicherheit wurde geachtet: Regen- und Fliegenschutz, Reflektoren, 5-Punkt-Gurte für bis zu 2 Kinder, Feststellbremse sowie ein zusätzliches Staufach, z.B. für Einkäufe oder Proviant. Wer zudem sportlich aktiv sein will, sollte sich ein anderes Modell desselben Herstellers genauer ansehen: den Thule Bike Trailers & Seats Chariot Cross 2.

Ein noch größerer Laderaum und mehr Einsatzmöglichkeiten machen ihn ideal für aktive Eltern. Sogar beim Skilanglauf, Joggen und natürlich Spazierengehen und Radfahren.

XLC 20 Zoll Mono
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Grundsätzlich gibt es quer durch alle Preisklassen akzeptable Modelle. Natürlich haben Qualität, Langlebigkeit und auch Extras ihren Preis. Doch auch mit Einsteigermodellen kommen Sie schon weit.

Und: Eltern und Kind können bei einem Budgetkauf erstmal schauen, um das Radfahren mit dem Fahrradanhänger ihnen überhaupt gefällt. Schließlich wäre es ärgerlich, in ein hochpreisiges Modell zu investieren, welches letzten Endes ungenutzt einstaubt. Ein solcher Budgetkauf wäre zum Beispiel das XLC 20 Zoll Mono².

Der Fahrradanhänger ist einfach gehalten, kommt ohne viel Schnickschnack aus und hat doch alles, was Sie für den Anfang brauchen. Eine solider Anhängerkupplung sorgt für eine sichere Verbindung, selbiges gilt für den Tuchsitz mit 5-Punkt-Gurt.

Damit ist schonmal erfüllt, was Eltern am wichtigsten sein dürfte: Sicherheit des Fahrradanhängers für Kinder.

Thule Chariot Lite
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Haben Sie ein Kind und planen keinen Nachwuchs oder Freunde mitzunehmen, genügt ein Fahrradanhänger für 1 Kind allemal. Wird ein Zweisitzer für nur ein Kind benutzt, sollte der Sitz mittig platzierbar sein oder der Hersteller den Anhänger explizit als einseitig belastbar ausweisen. Sonst droht Kippgefahr.

Ein Beispiel für einen Fahrradanhänger für ein Kind ist der Thule Chariot Lite Multisport Anhänger. Multisport? – ja, denn er kann nicht nur hinter das Fahrrad gehangen werden, sondern auch zum Spazierengehen, Joggen und zum Skilanglauf mitgenommen werden. Dadurch, dass er einfach zusammenklappbar und schnell umrüstbar ist, ist er auch auf längeren Ausflügen oder Reisen praktisch. Zuhause ist er dadurch platzsparend verstaubar.

Zudem ist er gefedert und verfügt über ein Lüftungssystem, durch das das Kind immer angenehm frische Luft im Anhänger hat, aber keinen Durchzug.

Qeridoo Sportrex 2
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Auch, wenn es bei geräumigen Modellen verlockend sein mag, sollten Sie niemals zwei Kinder in einem Anhänger mitnehmen, der eigentlich nur für ein Kind ausgelegt ist. Denn nur diese Modelle haben auch zwei Gurte für beide Kinder und eine entsprechend höhere Belastbarkeit. Zudem ist der Schwerpunkt so konzipiert, dass auch bei zwei Kindern kein Umkippen des Anhängers zu befürchten ist. Solch ein Modell ist beispielsweise der Qeridoo Sportrex 2.

Zwei Sitze mit Kopfstützen und jeweils einem 5-Punkt-Gurt können mit bis zu 60 kg belastet werden. Und wenn mal nur ein Kind mitfährt, macht das auch nichts, der Sportrex verliert auch durch einseitige Belastung nicht seine Stabilität.

Dinge, die Sie vor dem Kauf wissen sollten

Ein Fahrradanhänger muss rollen, das reicht? -leider ist es nicht ganz so einfach. Es gibt weitaus mehr zu beachten, als man im ersten Moment denken könnte. Zum einen müssen einige gesetzliche Bestimmungen zur Verkehrssicherheit eingehalten werden.

Kinderfahrradanhänger

Doch auch Qualität, Einsetzbarkeit und einige weitere Merkmale gilt es zu bedenken, um lange Zeit Freude mit dem Fahrradanhänger haben. Im Folgenden finden Sie daher die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt.

Konstruktion und Ausstattungsmerkmale

Fahrrad Kinderanhänger haben fast immer ein Metallgestell, Kunststoff wäre nicht robust und langlebig genug. Besonders Modelle aus Aluminium sind wahre Fliegengewichte. Dadurch wird der Anhänger zum idealen Begleiter bei Aktivitäten, bei denen ein geringes Gewicht wichtig ist, z.B. Joggen oder Skifahren. Außerdem ist Aluminium rostfrei, sodass es nicht weiter schlimm ist, auch mal in den Regen zu kommen.

Verschiedene Bodeneigenschaften haben Vor- und Nachteile: Harte Bodenschalen bieten zusätzliche Stabilität, flexible Gewebeböden ermöglichen ein platzsparendes Zusammenklappen des Anhängers. Auf dieser Bodenwanne sind dann ein bis zwei Sitze mit Gurten positioniert. Feste, wasserabweisende Gewebe für Seiten- und Deckenbereich schützen zudem vor Wind und Wetter. Ein optionaler Überrollbügel sorgt für zusätzliche Stabilität, auch und gerade im Falle eines Sturzes.

Für einige Modelle gibt es als Extraausstattung Abdeckkappen aus Kunststoff für die Räder. Diese sind insofern sinnvoll, dass ihr Kind nicht in die Speichen greifen kann, sollte es sich unerwartet aus der Sitzschale befreien.

Benötigen Sie eine Federung?

Eine extra Federung ist nicht vorgeschrieben, aber zweifelsohne komfortabler. Wenn sie nur selten und für kurze Strecken auf gut ausgebauten Straßen unterwegs sind, mag die Federung verzichtbar sein. Ein Stück weit ist ihr Fehlen durch angepasste Fahrweise sowie große, breite Reifen akzeptabel kompensierbar.

In allen anderen Fällen ist eine Federung sehr ratsam und erhöht sowohl Komfort als auch Sichereit. Schlaglöcher, Schotterwege und Co. sorgen sonst schnell dafür, dass die Fahrt vor allem für Ihr Kind kein Vergnügen ist. Doch auch Sie als Radfahrer werden eine fehlende Federung als unangenehme Erschütterungen zu spüren bekommen, die Lenken und Gleichgewichthalten auch schonmal erschweren können.

Sollte der Kostenfaktor Ihnen momentan im Weg stehen oder sie später einmal die Einsatzgebiete erweitern wollen, achten Sie beim Kauf auf nachrüstbare Modelle. Bei diesen besteht die Möglichkeit, später noch nachträglich eine Federung einzubauen.

Luftbereifung und Raddurchmesser

Grundsätzlich gilt: Je größer die Räder und desto breiter die Reifen, desto besser fahren Sie damit auf unwegsamen Gelände. Vor allem auf Feldwegen, Waldwegen oder sanierungsbedürftigen Straßen und kleineren Dorfwegen merken Sie diesen Unterschied schnell.

Wer also nicht nur auf glatten, gut ausgebauten Radwegen unterwegs ist, sollte umso mehr auf die Bereifung achten.

Die meisten Reifen der Modelle im Kinderanhänger Test sind 16 bis 20 Zoll groß, wobei 20 Zoll am besten federn. Auf manche Modelle können Sie sogar Reifen mit 26 Zoll aufziehen. Speichenräder mit Einzelradaufhängung haben bessere Laufeigenschaften, als bereits fest an der Achse montierte Kunststoffräder.

Weiterer Vorteil: Speichenräder können Sie in der Regel leichter selbst austauschen und je nach Gelände stärker oder schwächer aufpumpen.

Bremsen am Kinderfahrradanhänger

Sehr einfache Modelle haben keine zusätzliche Bremse, der Anhänger wird dann durch die Bremsung des Fahrrads entschleunigt, bis er zum Stillstand kommt. Der Schwung des Anhänger schiebt das Fahrrad jedoch noch ein ganzes Stück weiter an. Der Bremsweg ist dadurch deutlich verlängert, was in brenzligen Situationen und abschüssigen Straßen nachteilig ist.

Bei Kinderfahrradanhängern mit Auflaufbremse wird diesem Effekt entgegengewirkt, sie funktionieren vollautomatisch. Alternativ verfügen andere Anhänger über eine Handbremse, über die der Fahrradfahrer den Kinderanhänger manuell mitbremsen kann.

Zusätzlich haben einige Kinderfahrradanhänger eine Feststellbremse, manche Modelle sogar 2 davon. Diese ist besonders beim Abstellen an abschüssigen Straßen sinnvoll, da sie das Wegrollen des Anhängers verhindern.

Befestigung vom Fahrradanhänger am Fahrrad

Die meisten Fahrrad Kinderanhänger werden mittels einer Universalkupplung am ziehenden Fahrrad befestigt. Eine Kappe für die Kupplung schützt vor Schmutz und Regen und bietet Extra-Halt. Für zusätzliche Sicherheit sorgt außerdem eine doppelte Befestigung. Hierbei wird noch ein Zugband an Fahrrad und Anhänger angebracht, manchmal kommen auch Karabiner zum Einsatz. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Kupplung sich löst, geht die Verbindung zwischen Rad und Anhänger dadurch dennoch nicht plötzlich verloren.

Beleuchtung, Reflektoren und Sichtbarkeit

Ist ein Fahrrad mit Kinderanhänger breiter als 60 cm, muss dieser vorne zwei weiße Reflektoren haben, die maximal 20 cm vom äußeren Rand entfernt sind. Ist der Fahrradanhänger für Kinder breiter als 1 m, muss sich zusätzlich eine weiße Leuchte auf der linken Seite befinden.

Natürlich ist es auch bei geringer Breite erlaubt, für zusätzliche Sicherheit freiwillig eine solche Leuchte zu nutzen. Außerdem benötigt ein Anhänger ein eigenes rotes Rücklicht, wenn er breiter als 60 cm ist. Doch auch schmalere Modelle können eine Zusatzbeleuchtung benötigen, wenn sie bauartbedingt mehr als 50 % Ihres Fahrrad-Rücklichts verdecken.

Im Zweifelsfall sind Sie mit einem Zusatzlicht auf der rechtlich sicheren Seite und werden von anderen Verkehrsteilnehmer nicht übersehen. Auch zwei rote Rückstrahler zählen zum Pflichtprogramm. Seitlich müssen außerdem beidseitig reflektierende Sicherheitsvorkehrungen vorhanden sein.

Hier haben Sie drei Möglichkeiten. Es können beispielsweise reflektierende weiße Streifen an Reifen oder Rädern vorhanden sein. Sie können auch pro Rad zwei große gelbe Rückstrahler anbringen, die sich gegenüberliegend zwischen die Speichen geklippst werden („Katzenaugen“). Alternativ sind auch helle Reflektoren erlaubt, wenn sie an jede einzelne Speiche einzeln geklippst werden. Ein auffälliger Wimpel ist nicht vorgeschrieben, hilft aber zweifelsohne zusätzlich, im Straßenverkehr gesehen zu werden.

Kindersicherheitsgurte

Ein 5-Punkt-Sicherheitsgurt (bzw. zwei Gurte bei Modellen für 2 Insassen) im Fahrradahänger ist nicht nur sinnvoll, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. Probieren Sie den Sitz ruhig aus, denn nur wenn die Gurte angenehm gepolstert sind und nicht einschneiden, sind sie sowohl sicher als auch bequem. Wichtig ist auch, dass der Schließmechanismus so konzipiert ist, dass Ihr Kind den Gurt nicht eigenständig öffnen kann. Sie hingegen sollten den Gurt problemlos öffnen können.

Größe und Gewicht des Fahrradanhängers für Kinder

Achten Sie bei der Breite darauf, dass der Anhänger beispielsweise durch Ihr Gartentor, die Tür zum Geräteraum oder wo auch immer Sie ihn abstellen wollen passt. Jedes Mal die Reifen demontieren zu müssen wird schnell lästig. Alternativ sind zusammenklappbare Modelle praktisch. Sollten Sie den Wagen zum Beispiel zum Joggen nutzen wollen, sollten Sie vor allem auf ein geringes Gesamtgewicht achten. Bedenken Sie, dass dann häufig – aber nicht immer! – auch die maximale Belastbarkeit etwas niedriger ist.

Vielseitige Einsetzbarkeit

Es gibt viele Modelle, die nicht mehr nur reine Fahrradanhänger sind, sondern auch bei weiteren Aktivitäten genutzt werden können. Das ist nicht nicht praktisch, sondern spart auch Geld und Platz Zuhause. Diese multifunktionalen Fahrradanhänger werden meist durch zusätzliche Fronträder zum Buggy umgebaut. Sie können damit dann Spazierengehen oder Joggen. Einige Modelle eignen sich sogar zum Skilanglauf. Sie zeichnen sich besonders durch ihr leichtes Gewicht und Wendigkeit aus. Sollten Sie also einen vielseitigen Einsatz planen, konzentrieren Sie sich beim Fahrradanhänger Vergleich am besten auf diese Multifunktions-Anhänger.

Gesetzliche Bestimmungen, Prüfsiegel und Zertifikate

Ebenso wie für Fahrräder gibt es auch für Anhänger gesetzliche Bestimmungen. Erst, wenn diese eingehalten werden, ist eine Teilnahme am Straßenverkehr erlaubt. Anderenfalls drohen Bußgelder.

Die gesetzliche Bestimmungen erstrecken sich vor allem über nazubringende Reflektoren und Leuchten. Auch das Gesamtgewicht des Anhängers darf 60 kg nicht überschreiten. Sie sollten sich allerdings an den Angaben zur Maximalbelastung orientieren, die die Hersteller vorgeben. Meist liegen sie deutlich unter dem vom Gesetzgeber erlaubten Maximalgewicht.

Unabhängig von formaljuristischen Aspekt dienen Prüfsiegel und Zertifikate der Orientierung für den Konsumenten. Erwähnenswert ist zum einen das GS-Siegel für geprüfte Sicherheit sowie jene vom TÜV verliehene Siegel. Auch die Ergebnisse verschiedener Tests, sei es von der Stiftung Warentest, Oeko Test oder dem ADAC, sind für Käufer hilfreich.

Anforderungen für Fahrradanhänger

Fahrradanhänger haben eine Reihe an Anforderungen zu erfüllen: sowohl seitens des Gesetzgebers als auch für Kinder und ihre Eltern bzw. Fahrer. Aus rechtlicher Sicht gilt es Vorgaben zum Maximalgewicht, der Maximalgeschwindigkeit und zur Anbringung von Leuchten und Reflektoren zu beachten. Eltern wollen möglichst langlebige Produkte zu fairem Preis, die ihrem Kind Sicherheit bieten, leicht montierbar sind und problemlos hinter dem Rad hergezogen werden können. Kinder wollen möglichst bequem und erschütterungsarm sitzen können.

Lichttechnische Einrichtungen

Seitens des Gesetzgebers ist die Teilnahme am Straßenverkehr mit einem Fahrrad mit Kinderanhänger nur gestattet, wenn auch der Anhänger über eine ausreichende lichttechnische Sicherung verfügt. Ist sie nicht vorhanden, drohen Bußgelder. Noch entscheidender ist die Gefahr, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie und/oder Ihren Anhänger übersehen. Die Vorgaben genau einzuhalten schont daher nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern schützt auch Sie und Ihr Kind. Genauere Informationen zu den Vorgaben für einen Fahrradanhänger für Kinder finden Sie unter Punkt 6. Beleuchtung, Reflektoren und Sichtbarkeit.

Die besten Hersteller von Fahrradanhängern für Kinder

Welches der beste Hersteller von Fahrradanhängern für Kinder ist, hängt vor allem von Ihren Anforderungen ab. Die Hersteller Qeridoo, Thule, Croozer, Homcom und XLC gehören in Deutschland zu den Marktführern und schneiden in Tests regelmäßig gut ab.

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1. Thule

Bei Thule handelt es sich um ein schwedisches Unternehmen, welches vor allem für seine Zuverlässigkeit bekannt ist. Im Sortiment sind neben zahlreichen Transportlösungen auch Kindersitze und Fahrradanhänger.

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2. Qeridoo

Qeridoo ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Hennef. Seit 2006 produziert der Hersteller Kindersportwägen. Erklärtes Ziel ist es, dass sich jeder Qeridoo-Produkte leisten können soll.

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3. Croozer

Croozer ist ebenfalls ein deutsches Unternehmen, existiert jedoch schon deutlich länger: seit 1993 produziert das Unternehmen mobile Lösungen mit besonderem Augenmerk auf ökologische und umweltverträgliche Mobilität. Inzwischen gilt der Anbieter auch weltweit als Top Marke.

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4. Homcom

Homcom ist nicht speziell auf Fahrradanhänger für Kinder spezialisiert, sondern bietet ein weit gefächtertes Produktsortiment für den Heimbereich an. Neben Möbeln zählen dazu auch die Anhänger, die in Tests trotz ihres günstigen Preises regelmäßig gut abschneiden.

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5. XLC

XLC ist ein deutscher Anbieter für Fahrradteile, Radsport-Bekleidung und Zubehör. Das spiegelt sich auch in den angebotenen Fahrradanhänger für Kinder wider, die besonders robust und sportlich konzipiert sind.

Kinderfahrradanhänger vs. Kinderfahrradsitz

Wer einen Kinderfahrradsitz hinter sich hat, wird schnell merken, dass einiges mehr an Balance-Können erforderlich ist. Anfahren, langsames Fahren und enge Kurven erfordern nun besondere Vorsicht und Übung. Vor allem, wenn das Kind sehr zappelig ist.

Kinderfahrradanhänger vs Kinderfahrradsitz

Auf längeren Touren ein weiteres Problem: Stauraum fehlt. Der Gepäckträger ist blockiert, ein Rucksack nicht mehr aufsetzbar. Im Falle eines Sturzes darf das Kind nicht aus dem Sitz fallen, anschnallen und Helm sind unbedingt nötig. Das Verletzungsrisiko ist dennoch erhöht. Praktisch sind die Sitze jedoch für kurze Wege, da sie kostengünstig, leicht zu montieren und platzarm zu verstauen sind.

Demgegenüber ist das Fahren mit einem Kinderfahrradanhänger weitaus einfacher. Zwar ist das Rangieren weniger flexibel möglich und auf schmalen Wegen sowie bei Gegenverkehr kann es eng werden, doch die Fahrstabilität ist insgesamt höher. Im Falle eines Unfalls ist das Kind geschützter, allein schon aufgrund der niedrigeren Fallhöhe. Zudem ist es vor Wind und Regen sicher. Praktisch ist auch, dass viele Anhänger zusätzlichen Stauraum für längere Ausflüge bieten und dabei auch für Kinder bequemer sind. Dafür sind Anhänger deutlich teurer und sperriger als Fahrradsitze.

Fahrradanhänger & E-Bike

Eine Frage, die häufig aufkommt, ist, ob Fahrradanhänger auch hinter ein E-Bike gespannt werden dürfen. Grundsätzlich ist das erlaubt.

Fahrradanhänger & E-Bike

Sie sollten beim Kauf aber unbedingt darauf achten, ob Rad und Anhänger kompatibel zueinander sind. Vor allem die Verbindung zwischen Rad und Anhänger ist ein technischer Knackpunkt. Manche Anbieter liefern unterschiedliche Verbindungsstücke mit oder bieten diese als Zubehörteil optional an. Der Hersteller Burley beispielsweise hat eine ganze Reihe spezieller Steckachsen im Sortiment.

Aus rechtlicher Sicht gilt: Eine Geschwindigkeit von 25 km/h darf nicht überschritten werden. Das gilt auch für Pedelecs, die (ohne Anhänger!) eine Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h haben dürfen. Mit einem E-Bike werden solche Geschwindigkeiten schnell erreicht. Beachten Sie daher unbedingt, dass Sie mit einem Anhänger weniger wendig sind und einen längeren Bremsweg haben. Das Gesamtgewicht darf 40 kg nicht überschreiten, anderenfalls wird eine Auflaufbremse benötigt.

FAQ

Gibt es bei der Stiftung Warentest einen Fahrradanhänger-Test?

Ja, den gibt es. Die Stiftung Warentest hat in den vergangenen Jahren sogar mehrmals Fahrradanhänger für Kinder getestet. Erst 2020 wurden zuletzt neun Modelle getestet. Fünf davon fielen als mangelhaft durch, da sie entweder schadstoffbelastet oder zu eng und unsicher waren. Testsieger waren der Chariot 1 und 2 von Thule sowie der Hamax Outback.

Gibt es bei Öko Test einen Fahrradanhänger-Test?

Auch Öko Test hat schon Fahrradanhänger für Kinder getestet. Zuletzt wurden 2019 insgesamt acht Modelle genauer untersucht. Schwerpunkt der Untersuchungen war der Sicherheitsaspekt. Insgesamt 20.000 verschiedene Holperhindernisse mussen die Anhänger im Test durchlaufen.

Lohnt es sich, einen gebrauchten Fahrradanhänger zu kaufen?

Theoretisch ist das möglich. Sie sollten Gebrauchtanhänger jedoch vor dem Kauf persönlich in Augenschein nehmen (lassen). Gurte, Kupplung, Leichtgängigkeit aller Teile, Reifen- und Bremsenzustand sowie Lichtvorrichtungen sind zu prüfen. Unerkannte Mängel können gefährlich werden und die Reparatur kann so kostspielig sein, dass sich der Gebrauchtkauf nicht mehr rentiert.

Kann ein Kind im Fahrradanhänger auch schlafen?

Das kommt immer sehr auf den Untergrund, die Federung des Anhängers und die Sensibilität des Kindes an. Manche lieben das leichte ruckeln und schlafen selig tief und fest, andere finden es viel zu spannend, um zu schlafen. Wieder andere Kinder sind schlafempfindlich und brauchen es sehr ruhig. Das Gesamtgewicht darf 40 kg nicht überschreiten, anderenfalls wird eine Auflaufbremse benötigt.

Ab wann darf ein Kind im Fahrradanhänger transportiert werden?

Die Hersteller machen – je nach Modell – verschiedene Angaben. In einigen können Babys schon zwischen 0 und 9 Monaten mitfahren, da eine Babyschale oder zusätzlich puffernde Hängematte darin befestigt werden kann. Andere Modelle sind erst für Kinder ab 18 Monaten oder älter ausgelegt. Maximalalter ist per Gesetz 7 Jahre, ein Mindestalter sieht der Gesetzgeber nicht vor.

Wie schnell darf man mit einem Fahrradanhänger fahren?

Mit einem Fahrradanhänger dürfen Sie laut StVO maximal 30 km/h fahren und das auch nur auf Radwegen. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, welche Angabe der Hersteller Ihres Modells dazu macht. Viele geben als Maximalgeschwindigkeit „nur“ 25 km/h an.